Guillaume Belmas

Microsoft Azure
Frankreich
Alberto ist seit mehr als 30 Jahren vorwiegend als Softwareentwickler in der Computerbranche tätig. Zu seinen Verdiensten zählt der Entwurf einer 4GL, noch bevor 4GLs in Mode kamen. Er schrieb einen Interpreter, einen Compiler, einen Linkeditor und einen Debugger für die Programmiersprache sowie eine IDE zur Softwareentwicklung (lange bevor die meisten Entwicklungstools über IDEs verfügten). Die IDE generierte einen Zwischencode, der dann von einer virtuellen Maschine interpretiert wurde, die unter verschiedenen Betriebssystemen lief (genau wie Java, allerdings einige Jahre vor dem Erscheinen von Java).
Über die Jahre hinweg hat Alberto so ziemlich jede Position in der Softwareentwicklung bekleidet, so war er leitender Softwarearchitekt bei einem kleinen, unabhängigen Softwarehersteller und CTO bei einem Internetprovider.
Derzeit ist er als freiberuflicher Entwickler und Berater tätig und hält als Microsoft Certified Trainer vorwiegend Schulungen im Bereich der Softwareentwicklung auf der .NET-Plattform ab.
Alberto wurde erstmals im Jahr 2006 für seine herausragenden Beiträge zu den Microsoft Visual C#-Foren auf MSDN als MVP ausgezeichnet. Seither ist er in verschiedenen Online Communitys aktiv.
Alberto hat in den letzten Monaten fast 1.900 Übersetzungsvorschläge auf dem
MSDN Translation Wiki eingereicht, was ihn zum weltweit aktivsten Beitragenden macht!
Darüber hinaus ist Alberto als Teilnehmer auf großen Microsoft-Veranstaltungen wie z.B. der TechEd Europe 2013 zugegen. Hier wurde er als Hands-On-Lab Kursleiter ausgewählt.
Er ist Autor des Buchs „.NET Windows Development: Everyday Tips, Tricks & Optimization“ sowie einiger Onlineschulungskurse und schreibt regelmäßig Beiträge für das Magazin „DotNetMania“.
Für Alberto geht es als MVP darum, sich für die Community einzusetzen und zu helfen, wo man kann. Daher sollte ein MVP seiner Meinung nach eingehende technische Kenntnisse haben, aber auch in der Lage sein, Zeit zum Lösen von Problemen aufzubringen, die manchmal technisch nicht sehr kompliziert sind, aber für die Person, die um Hilfe bittet, trotzdem wichtig sind.
Es kommt auch sehr häufig vor, dass ein MVP von der Community zu Problemen befragt wird, deren Lösung umfassende Kenntnisse verschiedener Programmiersprachen, Bibliotheken, Betriebssystemanforderungen und Konfigurationen, Datenbanken, Kommunikationswerkzeuge usw. erfordern. Daher betrachtet er sich eher als „Generalist“ denn als „Spezialist“. Er besitzt mehr als 60 offizielle Microsoft-Zertifizierungen. „Diese Kenntnisse einer Vielzahl unterschiedlicher Technologien erlaubt es mir, anderen bei der Lösung von Problemen zu helfen, die mehrere Technologien miteinschließen“, so Alberto.
Er erinnert sich an die Zeiten von „Visicalc“, der ersten Tabellenkalkulation, die seiner Meinung nach dazu beitrug, dass PCs nicht für Technikfans, sondern auch für Wirtschaftsanalytiker interessant wurden. Alberto schätzt die Beziehung, die MVPs zu Microsoft haben, sieht sich aber dennoch als unabhängiger und teilweise auch kritischer Experte.

Alberto hat einige Projekte im Kopf, von denen einige mit Anwendungsentwicklung und der Erstellung von Inhalten zu tun haben, die seiner Meinung nach bahnbrechende Erfolge mit sich bringen könnten. Er blickt zuversichtlich in die Zukunft. „Als Freiberufler muss ich Kunden auf mich aufmerksam machen. Der ein oder andere Kunde kam gerade wegen meines MVP Awards zu mir“, erklärt Alberto.