Der Weg zum Imagine Cup 2013
Mittwoch, 26. Juni 2013
MVPs aus aller Welt und in jeglicher Microsoft-Technologie unterstützen Studenten bei ihrer Teilnahme am Imagine Cup, der sich der nächsten Generation von Technologie-Experten verschrieben hat. Dieses Jahr treffen sich die Finalisten in der Woche ab dem 8. Juli in St. Petersburg in Russland.
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In den letzten zehn Jahren haben mehr als 1,65 Millionen Studenten aus mehr als 190 Ländern am Imagine Cup teilgenommen. Unabhängig von ihrem Wohnort oder ihrer technologischen Ausrichtung haben viele eine Sache gemeinsam: sie wurden auf ihrem Weg zum Wettbewerb von einem Microsoft MVP unterstützt.
Die Rollen, die MVPs bei der Förderung der nächsten Generation erstklassiger Experten beim Imagine Cup spielen, reichen von persönlichen Mentoring bis zur Organisation und Planung des Wettbewerbes.

Exchange MVP Rand Morimoto (mehr zu Rand unter „MVP des Monats“) wurde schon kurze Zeit nach Entstehung des Studentenwettbewerbes gebeten, diesen so umzugestalten, dass sich der Fokus nicht mehr ausschließlich auf Entwicklercommunitys konzentrierte. Seither ist Rand Supervisor und Hauptjuror, und wird jedes Jahr auf Neue von Unmengen anderer MVPs unterstützt.

Im ersten Jahr des Imagine Cups betreuten Rand und die anderen Jury-Mitglieder einen mehrstufigen Wettbewerb, darunter ein Multiple-Choice-Quiz und Essays. Das engagierte Orga-Team gestaltete den Wettbewerb jedes Jahr schwieriger.
Im letzten Jahr widmeten sich Rand und die anderen Jury-Mitglieder 250 Essays mit je 5.000 Wörtern, ließen einem jedem Teilnehmer konstruktive Kritik zukommen und gaben Tipps für weitere Ressourcen.
Dieses hohe Maß an Engagement findet sich bei MVPs in aller Welt wieder, wo MVPs als Mentoren außergewöhnliche Studenten unterrichten, coachen und ermutigen, am Wettbewerb teilzunehmen, und mit ihnen über Monate hinweg, oft auch an Wochenenden intensiv zusammenarbeiten. Ebenso wie im vorigen Jahr unterstützt Expression Blend MVP YoungCheol Kwon seit über einem Jahr ein koreanisches Team von Studenten, die am Imagine Cup teilnehmen möchten, fördert ihre Begeisterung und Kreativität, indem er manchmal bis spät in die Nacht hinein schwierige Fragen beantwortet und sie stets motiviert. Er gibt zu, dass diese Aufgabe bisweilen sehr herausfordernd sein kann, weil niemand Erfahrung in der Entwicklung in der neuen Windows 8-Umgebung hat. Er ist jedoch stolz darauf, dass einer seiner Studenten nach Russland fliegen wird, um mit seiner Windows-8-App an der Endausscheidung teilzunehmen.

Der österreichische Microsoft Azure MVP Rainer Stropek ist Mentor von zwei Teams, die dieses Jahr am Imagine Cup Finale in Russland teilnehmen: ein Team indischer Studenten, zu denen er über das Microsoft Student Partner Mentoren-Programm Kontakt knüpfte, und ein Team aus Österreich. OneNote MVP Mark Kreuzer aus Deutschland unterstützte als Mentor eines der deutschen Gewinnerteams bei der Entwicklung der App „MySchool“. Dieses Team nimmt zwar nicht an der Endausscheidung in Sankt Petersburg teil, wurde dafür aber im Rahmen des Appcampus zu einem vierwöchigen Coaching nach Helsinki, Finnland eingeladen. Über diese Initiative erhielt das Team darüber hinaus Fördermittel in Höhe von 50.000 €.  
Und auch dieses Jahr können sich die französischen Imagine Cup-Teams wieder über rege MVP-Unterstützung freuen, da sich sechs MVP als Mentoren von 80 Studenten betätigen.
Im Laufe der Jahre haben MVPs aus aller Welt von gemeinsamen Erfahrungen bei der Unterstützung dieser nächsten Generation von Technologieexperten berichtet: Begeisterung, Kreativität und Beharrlichkeit angesichts auftretender Herausforderungen – das alles brachten die jungen Teilnehmer mit sich. Alle MVPs sagen übereinstimmend, dass sie von den Studenten mindestens ebenso inspiriert wurden wie die Studenten von ihnen.
Rand hebt seine Erfahrung mit einem Studenten hervor, der den zweiten Platz in der ersten IT- Challenge im Jahr 2005 belegte. Er stammte aus einem kleinen Dorf in Indien, hatte 8.000 USD gewonnen (mehr als das Jahreseinkommen seiner Familie) und zog mit seiner Familie von ihrem Einzimmer-Haus in eine größere Stadt um, wo er eine Stelle bei Microsoft antrat. Als der Imagine Cup im nächsten Jahr in Indien stattfand, reiste er drei Tage lang durch das ganze Land, um Rand zu treffen und seine Hand zu schütteln.