Technologie zum Wohle aller: MVPs tragen zum Gemeinwohl bei
Montag, 23. Dezember 2013
MVPs nutzen die IT, die menschliche Erfahrungswerte vereint und zur Überbrückung geografischer und kultureller Grenzen dient, zunehmend auf vielfältige und häufig inspirierende Weise als positive Kraft, um Gutes zu tun.
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MVPs sind sich der Leistungsfähigkeit der IT bewusst. Sie teilen dieses Wissen in ihren Blogs, in Foren, auf Konferenzen und in Benutzergruppen weltweit, um den Menschen bei Problemen zu helfen, die von der Serververwaltung bis hin zum Einrichten neuer Surface-Tablets reichen. Die Art und Weise, in der sie ihr Know-how als Community-Leader einbringen, geht jedoch häufig darüber hinaus, nur die Erfahrungen der Menschen in Bezug auf Technologien zu verbessern. Für viele MVPs sind Technologien ein Werkzeug, um eine bessere Welt zu erschaffen.
Wir haben es nach dem Erdbeben und dem Tsunami von Tohoku gesehen, als MVPs dabei halfen, gespiegelte Sites zu erstellen. Sie haben hierbei Cloud-Dienste verwendet, um die stark ausgelasteten Websites zu entlasten, die von der Regierung und Rettungsorganisationen bereitgestellt wurden, um lebensnotwendige Informationen bereitzustellen, z. B. Informationen zur Verfügbarkeit von Schutzräumen und zu Strahlungswerten. Diese Websites waren durch die hohe Nachfrage der Millionen von Menschen überfordert, die von dieser Katastrophe betroffen waren.
Nach den Erdbeben von Christchurch auf Neuseeland hat SQL Server-MVP Rob Hawthorne alles Mögliche getan, um zu helfen: angefangen beim Wegräumen von Tonnen von Schlamm mit den bloßen  Händen bis zur Zusammenarbeit mit der kommunalen Verwaltung, damit sie das volle Potenzial der Microsoft Business Intelligence – SQL Server 2008R2, SharePoint 2010 und Office 2010 – nutzen konnte. Außerdem hat Rob die Verwaltung mit der Koordination von Budgets und Projektphasen und den komplexen Aufgaben beim Wiederaufbau von Christchurch unterstützt.
Kürzlich hat Mary Jo Foley die Initiative von SharePoint Server-MVP Dux Raymond Sy über Twitter unterstützt, um eine Reihe von SharePoint-MVPs zu finden, die gegen Spenden an Hilfsorganisationen, welche die Opfer des Taifuns Haiyan unterstützen,  Beratungsdienste bereitstellen.
Seit Jahren ist die Community in wilde Halo-Schlachten gezogen, um die jährliche Spendenaktion Gamers for Giving von Xbox-MVP Zach Wigal zu unterstützen. Ziel dieser Aktion ist es unter anderem, Kindern in Krankenhäusern portable Spielkonsolen zu schenken.
 Xbox-MVP Zach Wigal bei einer Rede auf der TEDxEMU.
Jetzt hat ein Gruppe von Entwicklern, einschließlich ASP.NET/IIS-MVP Richard Campbell und Visual C#-MVP Bill Wagner, die Humanitarian Toolbox ins Leben gerufen, eine Organisation, die darauf ausgelegt ist, die Möglichkeiten führender Katastrophenschutzorganisationen über die Verwendung einer „Toolbox“ zu optimieren, die aus gemeinschaftlich erstellten und verwalteten, vorgefertigten, schnell einsatzfähigen Technologielösungen besteht. Ihr Ziel ist es, die neuesten technologischen Entwicklungen bereitzustellen, um schnellere Reaktionen zu ermöglichen, die Zeit für den Wiederaufbau zu minimieren, die Zuwendung und Verteilung lebensnotwendiger Ressourcen zu beschleunigen und Zugriff auf Informationen bereitzustellen, während sich die Gemeinden erholen und erneuern.
„Von Anfang an waren die Hauptziele, die Kenntnisse der Menschen zu nutzen, um Gutes zu tun, aber gleichzeitig eine Win-Win-Strategie einzuschlagen: Keine Bevorzugung einzelner Wohlfahrtsorganisationen, minimieren der Benachteiligung einzelner Länder, jeder kann nach eigenem Belieben beisteuern, keine Einschränkungen, keine Bedingungen“, erläuterte Richard Campbell (mehr zu Richard unter „MVP des Monats“).
„Wir befinden uns an einem interessanten technologischen Wendepunkt“, fuhr er fort. „Mobilität ist überall. Die Cloud bietet einen beständigen und entspannten Zugriff. Sobald Verbindung zum Internet besteht, sind Sie drin. Wir haben uns gefragt, was passiert, wenn wir die neuesten Technologien auf die Katastrophenhilfe anwenden.“
Für Tony Surma, Chief Technical Officer von Microsoft Disaster Response, ist dieser Ansatz sinnvoll und er spiegelt wider, was diese Gruppe leistet. „Katastrophen sind im Grunde demokratisch“, stellte er fest und fügte dann hinzu: „Wir müssen der verschiedenen Möglichkeiten gewahr sein und sie respektieren, wie Menschen mit Technologie umgehen und an all die verschiedenen Menschen denken, die von Katastrophen betroffen sind und diese Ressourcen nutzen.“ (Weitere Informationen zu Tony Surma finden Sie im Abschnitt „Community Champ“ auf dieser Website.)
Dazu haben sich die Gründer der Humanitarian Toolbox mit Organisationen wie Crisis Commons, Geeks Without Bounds und NetHope zusammengeschlossen, die Erfahrungen bei der Erstellung von Software und enge Verbindungen zu Hilfsorganisationen haben, die Software benötigen. Mit ihrer Hilfe haben sie Projektideen, Anforderungen und Pläne für Anwendungsentwickler erfasst.
 
„Das MVP Programm trägt entscheidend dazu bei, dass die Humanitarian Toolbox erfolgreich ist“, fügte Bill Wagner hinzu (Sie finden ein Videointerview mit ihm auf dieser Website). „Die Leidenschaft, die die MVPs in ihren Communitys einbringen, überträgt sich unweigerlich auf gemeinnützige Einsätze wie diese, und die MVP Community hat dieses Anliegen bereits angenommen. Wir freuen uns darauf, sie bei zukünftigen Hackathons und überall dort zu sehen, wo sie die Chance erhalten, Code zu schreiben und Apps zu erstellen. Und jeder, der einsteigen möchte, kann heute Anwendungen in GitHub und CodePlex finden.“
Weitere Informationen zu den in diesem Artikel erwähnten laufenden Initiativen finden Sie unter: